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Die Tätigkeit im Überblick

Gestaltung und Instandhaltung

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten, behandeln, beschichten und bekleiden Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden. Sie halten Objekte aus den unterschiedlichsten Materialien instand oder geben ihnen durch farbige Beschichtungen eine neue Oberfläche.

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten hauptsächlich im Maler- und Lackiererhandwerk, insbesondere in Betrieben der Fassaden- und Innenraumgestaltung. Einen weiteren Tätigkeitsbereich finden sie im Farben- und Tapetenfachhandel und in Baumärkten.

Sie sind auf unterschiedlichen Baustellen im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau tätig. Beim Streichen von Fassaden halten sie sich auch im Freien auf. Den größten Teil ihrer Arbeit verrichten sie direkt beim Kunden. Hochwertige Lackierungen an Türen oder anderen Objekten stellen sie auch in der firmeneigenen Werkstatt her. Für einige Betriebe erfüllen sie auch Aufträge bundesweit oder im Ausland.


Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege sanieren und rekonstruieren Wände, Decken, Fassaden und Wandmalereien von historischen Gebäuden. Sie formen und gestalten Ornamente und Profile, bemalen Skulpturen und führen Rekonstruktionen und Reproduktionen aus.

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege arbeiten hauptsächlich im Malerhandwerk, insbesondere in Restaurierungsbetrieben. Darüber hinaus sind sie auch in Restauratorenwerkstätten einzelner Museen, in Denkmalschutzeinrichtungen oder bei Fassadenbauunternehmen beschäftigt.

Manche Arbeiten erledigen sie in der Werkstatt. Den größten Teil verrichten sie jedoch direkt beim Kunden in und an historischen Bauwerken. Bei Fassadenarbeiten sind sie auch im Freien tätig. Sie arbeiten auf unterschiedlichen Baustellen im privaten oder öffentlichen Bereich. Für manche Betriebe führen Maler/innen und Lackierer/innen Aufträge auch bundesweit aus.


Bauten- und Korrosionsschutz

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz
schützen und sanieren Gebäude, Gebäudeteile, Objekte und Anlagen, vorwiegend aus Beton, Stahl oder Metall. Sie tragen Anstriche und Beschichtungen auf, dichten Fugen ab und führen Korrosions- und Brandschutzmaßnahmen durch.

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz
arbeiten hauptsächlich im Maler- und Lackiererhandwerk, insbesondere bei Beschichtungs- und Korrosionsschutzunternehmen. Darüber hinaus sind sie auch bei Betrieben der Betonsanierungstechnik und bei Bauinstallationsunternehmen beschäftigt. Einen weiteren Tätigkeitsbereich finden sie im Farben- und Tapetenfachhandel und in Baumärkten.

Sie arbeiten in Strahl- und Beschichtungsräumen oder -hallen, in und an Bauwerken oder Objekten, oft auch im Freien. Dabei sind sie auf unterschiedlichen Baustellen im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau tätig. Für manche Betriebe erledigen sie Aufträge auch bundesweit.

Die Ausbildung im Überblick

Maler/in und Lackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Der Beruf wird im Handwerk in den folgenden Fachrichtungen ausgebildet:

  • Gestaltung und Instandhaltung
  • Kirchenmalerei und Denkmalpflege
  • Bauten- und Korrosionsschutz.

Die Ausbildung kann in 2 Stufen erfolgen. Nach Abschluss der 1. Stufe (2 Jahre) Bauten- und Objektbeschichter/in wird in der 2. Stufe (1 Jahr) der Berufsabschluss Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin in der gewählten Fachrichtung erworben.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.